Rückblicke

Die Evangelische Kirchengemeinde Montabaur öffnet ihren Garten

 

Die Grünfläche rund um die Pauluskirche lädt künftig die Bewohner des benachbarten Caritas-Wohnheimes (und alle anderen Gäste) zum Verweilen ein.

 

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„Alles in Echtzeit“ - gelungener GoIn in der Lutherkirche Montabaur
Sonntag als freien Tag mit geschenkter Zeit genießen 

 

Am 31.03.19 lud die Evangelische Kirchengemeinde Montabaur zum ersten GoIn für das Jahr 2019 (Gottesdienst ineuer Form) in die Lutherkirche ein. Pfarrerin Anna Meschonat und das GoIn-Team konnten 113 Besucher begrüßen.

Mit dem Thema „Alles in Echtzeit“ traf das GoIn-Team den Nerv der Zeit. Es ist brandaktuell und macht deutlich, wie kurzlebig unsere Zeit mittlerweile geworden ist, und dass die tech-nische Entwicklung nicht nur Vorteile hat – schon gar nicht im menschlichen Miteinander.

Im Anspiel wurde das sehr deutlich dargestellt mit verschiedenen kurzen Szenen, die in die Predigt von Pfarrerin Meschonat eingebettet waren. Dort wartete z. B. die Seniorin im Rollstuhl auf die Pflegefachkraft, die – wegen Personalmangel und daraus entstandener Überlastung – wiederholt zu spät kam. Weitere Szenen zeigten zwei junge Frauen, in der eine von ihnen erfolglos den Versuch startete, mit der Freundin über Whatsapp einen Gesprächstermin zu vereinbaren, während danach eine Mutter und ihre Tochter bei einem Gespräch am Kaffeetisch erleichtert feststellen, dass es möglich ist, hin und wieder echt miteinander zu reden, wenn der ehrliche Wille vorhanden ist. 

Pfarrerin Anna Meschonat machte in ihrer Predigt darauf aufmerksam, dass nach christlicher Zeitrechnung der erste Tag der Woche mit dem Sonntag beginnt und uns an diesem Tag freie Zeit „geschenkt“ wird. 

Erwähnung fand auch, in ihrer Predigt, der im Jahr 1973 erschienene Roman „Momo“  von Michael Ende, dessen Untertitel „Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte“, lautet.

Im meditativen Teil hatten die Gottesdienstbesucher die Möglichkeit, sich Zeit zu nehmen und persönlich segnen zu lassen, eine Kerze anzuzünden oder ein Gebetsanliegen aus-zufüllen. 

Die Musikband der Evangelischen Kirchengemeinde gab dem GoIn mit ihrer Mischung von Lob-Preis-Liedern eine rundum gelungene Note.

 

Am Ende des Gottesdienstes, mag dem einen oder anderen Besucher deutlich geworden sein, dass zwar genug Zeit vorhanden ist, diese aber häufig für unbedeutende Dinge verschenkt wird. Das regte zum Nachdenken an. Dazu hatte man beim anschließenden Kaffee- und Kuchenbuffet im Anschluss des Gottesdienstes, ausreichend Gelegenheit.

 

Der nächste GoIn findet am 15.09.2019, 10.30 Uhr, in der Lutherkirche, Montabaur, statt. Dort heißt es dann: „1, 2 oder 3“ – Menschen in Beziehungen.

Gottesdienst gegen Rassismus

 

MONTABAUR. Auch die Evangelische Kirchengemeinde Montabaur ließ es sich nicht nehmen, im Gottesdienst am Sonntag vor den internationalen Wochen gegen Rassismus in der Evangelischen Pauluskirche Montabaur eindeutig Stellung zu beziehen: Pfarrerin Anna Meschonat erinnerte in Hinblick auf den zunehmenden Rassismus und die immer stärker werdende Fremdenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft die Gottesdienstbesuchenden an eine biblisch-evangelische Position und ermutigte zu Selbstreflexion und beherzt diakonisch-geistlichen Denken und Handeln. „Der Auftrag, einander – besonders Fremden – friedlich und offen zu begegnen, ist ein Fundament jüdisch-christlichen Handelns. Gott befreit uns davon, Fremde zu fürchten und dazu jeden Menschen unabhängig von Geschlecht, Kultur und Herkunft, jeweils als Individuum wahrzunehmen und zu respektieren.“, meint die junge Pfarrerin, der das Thema sehr am Herzen liegt. Die kirchenmusikalische Begleitung übernahm das Trio flex & friends als die Combo des Evangelischen Dekanatskantorates Westerwald Süd, die sich in der Literaturwahl der Gemeindelieder, der Choräle und der Instrumentalmusiken ganz dem Thema anschloss und für Offenheit und Inklusion aller fremd erscheinenden Menschen warb. Es musizierten Dorit Gille (Gitarre, Waldhorn und Gesang), Sophie Jungbluth (Viola da braccia und Gesang), Ben Bereznai (Basstrompete und Gesang), Joachim Westphal (Percussion, Althorn und Gesang) sowie Dekanatskantor Jens Schawaller (Tasten, Tenortuba und Gesang).<< Neues Bild mit Text >>

Albert Schweitzer – Portrait eines großen Menschen

Im Frauenfrühstück am 28. November im Gemeindehaus der Pauluskirche referierte Frau Elisabeth Wanner über den „größten Menschen des 20. Jahrhunderts“  – Albert Schweitzer. Er wurde 1875 im Elsass geboren und starb 1965 in Lambaréné. Frau Wanner stellte zunächst seine vier prägenden Lebensbereiche dar. Die Theologie: Albert Schweitzer studierte Theologie und Philosophie, promovierte zum Dr. phil.und war als Vikar an der Kirche St. Nicolai in Straßburg tätig. 1912 wurde ihm der Titel Professor der Theologie verliehen. Die Medizin: Von 1905 bis 1913 studierte er Medizin in Straßburg mit dem Ziel, als Tropen- und Missionsarzt tätig zu werden. Die Musik: Albert Schweitzer war ein bekannter Organist, Musikwissenschaftler und berühmter Bachinterpret. Die Liebe zur Natur: Aus ihr schöpfte er Kraft; „Ehrfurcht vor dem Leben“ war sein Credo. 

Am Pfingsttag 1905 fasste Albert Schweitzer den Entschluss, bis zu seinem 30. Geburtstag seiner Begabung als Musiker und Theologe nachzugehen. Ab dann wollte er sich dem praktischen Christentum zuwenden. 

1912 heiratete er Helene Bresslau. 1913 unternahm er die erste von drei Reisen nach Zentralafrika. Dort errichtete er im heutigen Gabun zusammen mit seiner Ehefrau Helene , die ausgebildete Krankenschwester war, das Urwaldhospital Lambaréné. Während seiner Europaaufenthalte sammelte er Geld durch Vorlesungen und Orgelkonzerte, um das Hospital finanzieren zu können. 

Albert Schweitzer erhielt zahlreiche Auszeichnungen; hervorgehoben seien der Friedenspreis des Dt. Buchhandels 1951 und der Friedensnobelpreis 1954. 

Musikalisch abgerundet wurde der eindrucksvolle und bewegende Vortrag von Frau Wanner , fast 90 jährig,durch das am Klavier von Birgit Hartenstein gespielte Präludium C-Dur von Johann Sebastian Bach. Die 60 Teilnehmerinnen konnten neben vielen neuen Informationen ein Kärtchen mit einem Ausspruch von Albert Schweitzer mit nach Hause nehmen.

Gottesdienst zum Reformationstag

Mit einem facettenreichen und stimmungsvollen Gottesdienst wurde in unserer Kirchengemeinde der Reformationstag 2018 gefeiert. Es spielte das trio flex & friends. Dorit Engel, Pastoralreferent Markus Neust und Bürgermeister Hans Ulrich Richter-Hopprich machten Statements zum Thema Freiheit. Der Gottesdienst stand unter dem Thema „Reformation und christliche Freiheit?“ in Anlehnung an das Bibelwort des Apostel Paulus aus dem Galaterbrief, Kapitel 5, Vers 1: „Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!“

Erntedank-Gottesdienst am 07.10.2018

Gott die Ehre geben, Ihm danken, Taufe spenden, beten, singen, lachen, Spaß haben und gut essen… Geht das?


Das geht! Bewiesen hat das die Evangelische Kirchengemeinde Montabaur in einem Familien-Gottesdienst an Erntedank in der Pauluskirche. Fast 200 Besucher/innen und vier Täuflinge mit ihren Familien waren der Einladung gefolgt. Die Atmosphäre war lebhaft, die Kulisse bunt und ansprechend. Am Altar lag, für alle sichtbar, die Lebensmittelspende, welche in diesem Jahr an der „Tafel Montabaur“ übergeben wurde. Drei Säuglinge und ein Jugendlicher wurden von Pfarrerin Anna Meschonat getauft. Pfarrer Maurice Meschonat brachte seine Handpuppe „Frau Marianne“ mit und hielt mit ihr eine Predigt in Dialogform, in dem er auf die Fragen seines aufgeregten Huhns einging: „Jetzt versteh ich ihr Fest. Dann hört man an Erntedank auf zu streiten, dankt Gott für die Ernte und überlegt, was man davon brauchen kann und was man weitergeben könnte“, so resümierte „Frau Marianne“ die Bedeutung des Ernte-Dankfestes, das somit zugleich ein Denkfest sei. Passend zum Thema des Gottesdienstes „ErnteDank und ErnteDenk“ ging die Kollekte an „Brot für die Welt“.


Im Anschluss wurde zum traditionellen Zwiebelkuchen-Essen ins Gemeindehaus eingeladen. Auch dies wurde von vielen Gästen gerne angenommen. Es lohnte sich, denn es lockten verschiedene, leckere (Zwiebel-) Kuchensorten, gute Gespräche und fröhliche Gemeinschaft.

 

Anne Hoppenstock

Frauenfrühstück September 2018 - Thema: Die Deutschen sind Weltmeister im Jammern

Bei dem Frauenfrühstück am 19. September 2018 im evangelischen Gemeindehaus sprach die Referentin Kathrin Gottschick über das „Phänomen des Jammerns“. Knapp 50 Frauen kamen und genossen wieder an wunderschön gedeckten Tischen nach einer Andacht und einem Lied das Frühstück. Vor dem Vortrag stellte sich Frau Gottschick vor; eine junge 34 jährige Mutter vom 4 Kindern, das Jüngste ein halbes Jahr alt. Sie hat eine theologische, seelsorgerische Ausbildung, ist aber zurzeit hauptberuflich Mutter. Zum Einstieg ins Thema gab sie einen gedanklichen Test – irgendeine Person beklagt sich über irgendetwas, z.B. Wetter oder Krankheiten, sogleich antworten andere mit noch schlimmeren oder ähnlichen Begebenheiten. Mit Jammern kommt man schnell in Kontakt und schafft eine Gemeinsamkeit. (Es ist eine preußische Tugend und „Kulturgut“ seit dem 19 Jh.) Aufmerksamkeit, Zuwendung, Trost werden geboten, also angenehme Gefühle nach dem Jammern. Als Selbstschutz ist Jammern ebenso parat, um ein Lobes nicht anzunehmen, weil eine Sache nicht perfekt geraten ist; als Statussymbol indem man mit Überlastung im Beruf klagt. So wie das Jammern positive Gefühle hervorruft, so auch negative, schlechte Laune und eine Abwendung. Wer möchte schon immer dieselben Klagen hören? Dann funktioniert das Jammern nicht mehr, die Person wird nicht mehr ernst genommen. Jammern ist auch anstrengend, denn dann will man eine Veränderung nicht haben. Frau Gottschick brachte eine Geschichte aus dem 4. Buche Mose als Beispiel. Die 12 Männer, die das Land Kanaan erkunden sollten, waren voll des Lobes über „das Land von Milch und Honig“, aber…dann kam die Verweigerung zur Veränderung. Wer jammert, kann nicht handeln.er verfällt in die Opferrolle. Es ist Kraft und Wille, Mut erforderlich den Blickwinkel und die Lebenseinstellung zu verändern. Christen setzen Vertrauen auf Gott, er ist die Kraftquelle. Immer bekommen sie die nötige Kraft. Wer handelt, sieht Licht, es ist der erste Schritt zum Erfolg. Das Patentrezept gegen das Jammern ist das Danken. Frau Gottschick ermutigte es zu lernen, sei es mit einem Danke-Tagebuch oder einem abendlichen Tagesrückblick. Mit dem Danken verändert sich der Blickwinkel, Negatives wird abgeschwächt. Danken ist der Schlüssel für positive Gefühle, macht zufrieden und glücklich. Selbstverständliches wird nicht mehr als etwas Normales hingenommen. In diesem Gedanklen wird Erntedankfest gefeiert. Danken und Loben ist gut für die Seele!

 

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