Rückblicke

Erntedank-Gottesdienst am 07.10.2018

Gott die Ehre geben, Ihm danken, Taufe spenden, beten, singen, lachen, Spaß haben und gut essen… Geht das?


Das geht! Bewiesen hat das die Evangelische Kirchengemeinde Montabaur in einem Familien-Gottesdienst an Erntedank in der Pauluskirche. Fast 200 Besucher/innen und vier Täuflinge mit ihren Familien waren der Einladung gefolgt. Die Atmosphäre war lebhaft, die Kulisse bunt und ansprechend. Am Altar lag, für alle sichtbar, die Lebensmittelspende, welche in diesem Jahr an der „Tafel Montabaur“ übergeben wurde. Drei Säuglinge und ein Jugendlicher wurden von Pfarrerin Anna Meschonat getauft. Pfarrer Maurice Meschonat brachte seine Handpuppe „Frau Marianne“ mit und hielt mit ihr eine Predigt in Dialogform, in dem er auf die Fragen seines aufgeregten Huhns einging: „Jetzt versteh ich ihr Fest. Dann hört man an Erntedank auf zu streiten, dankt Gott für die Ernte und überlegt, was man davon brauchen kann und was man weitergeben könnte“, so resümierte „Frau Marianne“ die Bedeutung des Ernte-Dankfestes, das somit zugleich ein Denkfest sei. Passend zum Thema des Gottesdienstes „ErnteDank und ErnteDenk“ ging die Kollekte an „Brot für die Welt“.


Im Anschluss wurde zum traditionellen Zwiebelkuchen-Essen ins Gemeindehaus eingeladen. Auch dies wurde von vielen Gästen gerne angenommen. Es lohnte sich, denn es lockten verschiedene, leckere (Zwiebel-) Kuchensorten, gute Gespräche und fröhliche Gemeinschaft.

 

Anne Hoppenstock

Frauenfrühstück September 2018 - Thema: Die Deutschen sind Weltmeister im Jammern

Bei dem Frauenfrühstück am 19. September 2018 im evangelischen Gemeindehaus sprach die Referentin Kathrin Gottschick über das „Phänomen des Jammerns“. Knapp 50 Frauen kamen und genossen wieder an wunderschön gedeckten Tischen nach einer Andacht und einem Lied das Frühstück. Vor dem Vortrag stellte sich Frau Gottschick vor; eine junge 34 jährige Mutter vom 4 Kindern, das Jüngste ein halbes Jahr alt. Sie hat eine theologische, seelsorgerische Ausbildung, ist aber zurzeit hauptberuflich Mutter. Zum Einstieg ins Thema gab sie einen gedanklichen Test – irgendeine Person beklagt sich über irgendetwas, z.B. Wetter oder Krankheiten, sogleich antworten andere mit noch schlimmeren oder ähnlichen Begebenheiten. Mit Jammern kommt man schnell in Kontakt und schafft eine Gemeinsamkeit. (Es ist eine preußische Tugend und „Kulturgut“ seit dem 19 Jh.) Aufmerksamkeit, Zuwendung, Trost werden geboten, also angenehme Gefühle nach dem Jammern. Als Selbstschutz ist Jammern ebenso parat, um ein Lobes nicht anzunehmen, weil eine Sache nicht perfekt geraten ist; als Statussymbol indem man mit Überlastung im Beruf klagt. So wie das Jammern positive Gefühle hervorruft, so auch negative, schlechte Laune und eine Abwendung. Wer möchte schon immer dieselben Klagen hören? Dann funktioniert das Jammern nicht mehr, die Person wird nicht mehr ernst genommen. Jammern ist auch anstrengend, denn dann will man eine Veränderung nicht haben. Frau Gottschick brachte eine Geschichte aus dem 4. Buche Mose als Beispiel. Die 12 Männer, die das Land Kanaan erkunden sollten, waren voll des Lobes über „das Land von Milch und Honig“, aber…dann kam die Verweigerung zur Veränderung. Wer jammert, kann nicht handeln.er verfällt in die Opferrolle. Es ist Kraft und Wille, Mut erforderlich den Blickwinkel und die Lebenseinstellung zu verändern. Christen setzen Vertrauen auf Gott, er ist die Kraftquelle. Immer bekommen sie die nötige Kraft. Wer handelt, sieht Licht, es ist der erste Schritt zum Erfolg. Das Patentrezept gegen das Jammern ist das Danken. Frau Gottschick ermutigte es zu lernen, sei es mit einem Danke-Tagebuch oder einem abendlichen Tagesrückblick. Mit dem Danken verändert sich der Blickwinkel, Negatives wird abgeschwächt. Danken ist der Schlüssel für positive Gefühle, macht zufrieden und glücklich. Selbstverständliches wird nicht mehr als etwas Normales hingenommen. In diesem Gedanklen wird Erntedankfest gefeiert. Danken und Loben ist gut für die Seele!

 

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