Daniel und sein löwenstarker Freund – Kinderbibeltag 2014 in Montabaur

Im Mittelpunkt des Kinderbibeltages der evangelischen Kirchengemeinde Montabaur stand der Prophet Daniel mit seinen Abenteuern während seiner babylonischen Gefangenschaft. 60 Kinder im Vorschulalter bis zur 6. Klassenstufe waren am Samstag, 05. April 2014 der Einladung in die Pauluskirche gefolgt und verbrachten einen ganzen Tag mit spannenden Geschichten rund um den mutigen und gottesfürchtigen Daniel des Alten Testaments.

Zur Einstimmung des Tages "störte" der junge Daniel, in Fesseln gebunden und barfuß, den Gesang der Begrüßungsveranstaltung der Kinder in der Kirche. Auf dem Weg in die babylonische Gefangenschaft war er von Unwissenheit geplagt, was ihn dort wohl erwarten würde. Ahnte er schon die drohende Gefahr z.B. durch die Löwen des Königs in einer Grube, in die Gefangene zur Strafe geworfen wurden?
In Gruppen aufgeteilt durchliefen die Kinder fünf Stationen auf dem Gelände der Pauluskirche und im Gemeindezentrum. Sie  lernten Einzelheiten aus der babylonischen Welt am Königshof kennen und erlebten Daniel als Traumdeuter und Propheten. Sie erfuhren auch, wie Daniel und seine Freunde durch ihr Vertrauen in den einen Gott aus lebensgefährlicher Not in Feuerofen und Löwengrube errettet wurden.


Nach einem abwechslungsreichen Tag, mit Mittagsverpflegung und Getränken sowie leckeren Keksen, waren die Kinder samt den über 30 Helfern gut mit Inhalten gefüllt, um das für diesen Kinderbibeltag speziell getextete Lied laut mitsingen zu können "Daniel vertraut dem Herrn" sowie "Kommt, wir vertrau´n dem Herrn".

Über 70 Kinder beim ökumenischen Kinder-Bibel-Tag 2013

Engel als Himmelsboten und Engel in Menschengestalt standen im Mittelpunkt eines Kinder-Bibel-Tages, den diesmal die Teams der katholischen und der evangelischen Gemeinden in Montabaur gemeinsam vorbereitet hatten. Über 70 Grundschulkinder waren der Einladung ins Forum St. Peter gefolgt und verbrachten einen ebenso himmlischen wie irdischen Nachmittag unter dem Motto „Alles Engel – oder was?“

Engelszungen, Engelsgeduld und Engel mit einem „B“ davor. Zu Beginn des Nachmittags überlegten die Kinder, welche Redewendungen rund um die Engel es gibt und was sie bedeuten (Bild: Anton Klersy)

Zu Beginn stimmte das Vorbereitungsteam mit dem Rollenspiel „Ehre sei Gott in der Tiefe“ die Kinder auf die Engel ein. Die Geschichte spielt kurz vor Weihnachten im Himmel. Zwei kleine Engel behaupten, Gott habe sie persönlich beauftragt, bei der Geburt seines Sohnes auf der Erde einen neuen Text zu verwenden: Sie sollten nicht wie sonst üblich „Ehre sei Gott in der Höhe“ diesmal „Ehre sei Gott in der Tiefe“ singen. Das sei passender, so der Herr. Nun waren unter den Engeln Diskussionen ausgebrochen, welcher Text den nun zu singen sei. Oberengel Gabriel beendete den Streit mit einem polternden Machtwort. Dass er bei der Organisation seines himmlischen Musikcorps auch ein Handy benutze, amüsierte sein junges Publikum besonders. Die beiden kleinen Engel ließen sich jedoch von Gabriel nicht einschüchtern und sangen auf dem Feld in Bethlehem doch „Ehre sei Gott in der Tiefe“ – sehr zur Freude der Hirten.

Nach diesem gleichermaßen witzigen wie tiefsinnigen Einstieg, teilten sich die Kinder in Gruppen ein und durchliefen im Laufe des Nachmittags vier Stationen. Anhand eines Text-Bild-Memories lernten sie verschiedene Bibelstellen aus dem alten und neuen Testament kennen, in denen Engel vorkommen. Im Gespräch überlegten sie welche unterschiedlichen Funktionen die Engel dabei haben. Gemeinsam stellten sie fest, dass die Engel immer die Aufgabe haben, die Verbindung zwischen Gott und Menschen, zwischen Himmel und Erde zu halten und Botschaften zu übermitteln. An einer anderen Station sprachen die Kinder über Engel in Menschengestalt, also über Menschen, die für sie selbst oder andere wie ein Engel sind. Jedes Kind überlegte für sich, für wen es selbst einmal ein Engel sein könnte. Tanz und Musik sorgten an einer weiteren Station für Auflockerung im Programm. Schließlich stehen Dank der Weihnachtsgeschichte Engel auch immer für (himmlische) Musik. Und es gibt viele moderne geistliche Lieder, die von Engeln erzählen. An der vierten Station bastelten die Kinder einen Engel aus einem kleinen Tontopf, den sie zur Erinnerung mit nach Hause nehmen konnten.

Wer so viel singt, bastelt und redet, braucht auch mal eine Pause. Dafür hatte sich das siebenköpfige Vorbereitungsteam unter der Leitung von Schwester Claudia eine besondere Überraschung ausgedacht. Es gab selbst gebackenen Plätzchen in Form von kleinen Engeln. Da waren sich die Kinder schnell einig: „Das ist einfach himmlisch“, so das einhellige Urteil – und damit war bestimmt nicht nur das süße Gebäck gemeint.

Am Ende noch ein Hinweis für die Besucher der Christmette: Sollte ein Kind neben Ihnen beim Weihnachtsjubel inbrünstig „Ehre sei Gott in der Tiefe“ singen, wundern Sie sich bitte nicht. Sie wissen dann, dass es beim Kinder-Bibel-Tag dabei war und gut aufgepasst hat. Sollte das Kind aber ein Handy herausholen und mit dem Engel Gabriel telefonieren wollen, weisen sie freundlich darauf, hin dass Gabriel in dieser Nacht wichtige Aufgaben zu erledigen hat und deshalb bestimmt nicht an sein Handy gehen kann …

Die Arbeit der Konzeptionsgruppe

Seit etlichen Monaten trifft sich immer wieder eine kleine Konzeptionsgruppe,
die intensiv über die Kinder- und Familienarbeitunserer Gemeinde nachdenkt. Wir nehmen wahr, dass die Kindergruppen unserer Gemeinde in letzter Zeit schwächerbesucht werden, junge Familien weniger leicht Anschluss finden.

 

Nach einer eingehenden Befragung der Mitarbeitenden bei einem Treffen Ende letzten Jahres machte sich unser Team an die Arbeit, schaute auf mögliche Ursachen und wertete die Rückmeldungen und Anregungen der Mitarbeitenden aus. Nun sind wir so weit, dem Kirchenvorstand einen konkreten Vorschlag zu machen: Von der Taufe her, dem grundlegenden Datum im Leben eines Christen,wollen wir Kinder und Familien einen neuen, vertieften Zugang zu unserer Gemeinde und zum Glauben an Gott, an Jesus Christus eröffnen. Wenn der Kirchenvorstand sein Votum abgegeben hat und die Mitarbeiterschaft das Vorhaben mitträgt, werden wir näher informieren.

 

Wenn Sie selbst Anregungen, Fragen, Ideen haben, freuen wir uns darüber und bitten darum, diese einzubringen. Ansprechpartner für die Konzeptionsgruppe ist Pfarrer Johannes Seemann.

So erreichen Sie uns:

Pfarramt Lutherkirche

z.Zt. vakant

 

Pfarramt Pauluskirche

z.Zt. vakant


Pfarrstelle III

z.Zt. vakant

 

Gemeindebüro
Ute Kaiser

Tel.: 0 26 02 / 13 49 88 0

E-Mail:

ev.kirchengemeinde.montabaur@ekhn-net.de

 

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