38. Geistliche Abendmusik – Orgelkonzert mit Martin Löw

 

Sonntag, 12.11.2017 um 18.30 Uhr in der Pauluskirche

Im Rahmen der 38. Geistlichen Abendmusik lädt Dekanatskantor Jens Schawaller am Sonntag, dem 12.11.2017 um 18.30 Uhr in die Evangelische Pauluskirche an der Koblenzer Straße 5a in Montabaur zu einem besonderen Orgelkonzert ein: es gastiert Martin Löw aus Goddert an der historischen Wagnerorgel von 1875 mit einem Orgelimprovisationskonzert - „Musik für den Moment“ - an der charmanten Denkmalorgel in der Wäller Kreisstadt. Dabei musiziert der gebürtige Saarländer und versierte Organist, Chorleiter und Komponist, der bereits seit etlichen Jahren zuverlässig Orgeldienste in den unterschiedlichsten Ev. Kirchengemeinden des Westerwaldes übernimmt, über bekannte Themata aus der Musik- und Filmgeschichte und über Kirchenlieder. Der Eintritt ist frei!

 

 

Konzertgottesdienst mit Abendmahl Cappella Taboris

 

Mittwoch, 22.11.2017 um 19.00 Uhr in der Lutherkirche

Zu Buß- und Bettag am Mittwoch, dem 22.11.2017 lädt die Cappella Taboris als das Vokalensemble des Evangelischen Dekanates Selters unter der Leitung von Dekanatskantor Jens Schawaller zu einem besonderen geistlichen Konzert mit Abendmahl um 19.00 Uhr in die Ev. Lutherkirche Montabaur ein. Es kommen Kompositionen von Georg Friedrich Händel und Chorwerke von Johann Christoph Friedrich Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy zur Aufführung, die liturgische Leitung obliegt Dekan Wolfgang Weik. Der Eintritt ist frei!

 

 

Musical "Martin Luthers Kinder"

 

Was würden Luthers Kinder zu ihrem Papa sagen?

Lutherlieder und moderne Gesänge – eine ungewöhnliche Mischung für ein Musical? „Überhaupt nicht!“, kommentiert keck eine junge Sängerin der Kirchenmäuse, dem Kinderchor der Ev. Kirchengemeinde Montabaur, das Statement eines der zahlreichen Besucher des Luthermusicals anlässlich des 500jährigen Reformationsjubiläums. „Kinder haben ein zartes Gespür und eine echte Offenheit für die Lieder des Wittenberger Reformators“, freut sich Dekanatskantor Jens Schawaller, „anders als viele Erwachsene gehen sie ganz freimütig und ideologisch vollkommen unbelastet mit dem reformatorisch-musikalischem Erbe um“. Und tatsächlich sangen sich die jungen Menschen im kurzweiligen Musicals „Martin Luthers Kinder“ von Verena und Klaus Rothaupt mit ihren hellen und intonationssicheren Stimmen in die Herzen der Zuhörer. Dabei gestalteten sie die Lieder des 16. Jahrhunderts sowie das zeitgenössischen Liedgut mit einer ausdrucksstarken Choreographie, die die Musik lebendig abbildete. Als seit einigen Jahren bereits bewährte und zuverlässige Geigerin wirkte Sophie Jungbluth mit, die mit viel musikalischem Selbstbewusstsein und künstlerischer Ausdruckstärke den Violinpart interpretierte. Im Verlauf des Musicals erlebten die Gäste tiefe Einblicke in Martin Luthers – souverän und humorvoll-gekonnt gespielt von Walter Liebe – Privatleben: abendliches Geschichtenerzählen im Familienkreis, Diskussion um die Schulsorgen der Kinder, Zankereien unter den Geschwistern – und die wichtige Frage, wo die sechs Kinder eigentlich herkommen: schließlich sind Mutter und Vater Luther ja eigentlich Mönch und Nonne. „Im 50. Jahr der Lutherkirche ist dies Musical auch ein besonderes Geschenk an die hiesige Kirchengemeinde, die ihre jüngere von den beiden Kirchen voller Stolz nach dem großen Reformator benennt“, erklärt Dekanatskantor Schawaller, dem das Orgelspiel an der wertvollen Truhenorgel und die Gesamtleitung oblag. Die Gäste bedankten sich mit einem donnernden Applaus bei den Kirchenmäusen.!

 

 

Viele Besucher feiern ökumenisches Gemeindefest in Montabaur

 

50 Jahre Lutherkirche - Gottesdienst, Vortrag und Informationen

Mit ihren nüchternen Formen und dem markanten Glockenturm ist die Lutherkirche inzwischen nicht mehr aus dem Montabaurer Stadtbild wegzudenken. Seit einem halben Jahrhundert gibt es das Gotteshaus, und inzwischen ist es auch inhaltlich fest mit Montabaur und der Region verwoben: Die Evangelische Kirchengemeinde besteht insgesamt aus mehr als 4000 Mitgliedern und hat damit so viele Schäfchen wie keine andere im Dekanat Selters. Gute Gründe für die ökumenische Kirchweihfeier in und um das 50-jährige Gebäude, an der nun mehrere Hundert Besucher teilgenommen haben. 

Das Herzstück des Festtages ist der Gottesdienst, der von den evangelischen und katholischen Christen gemeinsam gestaltet wird. Und der das gute ökumenische Miteinander in Montabaur auf den Punkt bringt – besonders im Jahr des Reformationsjubiläums: „Noch nie haben Christen solch ein Reformationsjubiläum gefeiert“, freut sich Bezirksdekan Heinz-Walter Barthenheier während seiner Predigt.  „In den vergangenen Jahrhunderten grenzten sich die großen Kirchen voneinander ab und standen sich fast feindselig gegenüber. Heute steht das Verbindende im Blick: Wir gehören zu Gottes Volk und sind gemeinsam auf dem Weg – miteinander und zueinander.“

Auch die neuen Konfirmanden der Evangelischen Kirchengemeinde beschreiten nun diesen Weg: In Montabaur zeigen sie das mit einem beeindruckenden Anspiel zur Schuldvergebung; einem Thema, dem sie sich im Unterricht mit Dekanatsjugendpfarrer Werner Schleifenbaum zurzeit besonders intensiv widmen.

Vergebung und ein mutiger Blick nach vorne. Darauf hofft auch der Dekan des Evangelischen Dekanats Selters, Wolfgang Weik, als er sich am Ende des Gottesdienstes an die Montabaurer Gemeinde wendet: „Der Neuanfang ist eine wichtige Aussage der Reformation. Diesen Neuanfang wünsche ich der Gemeinde.“

Im Anschluss an den Gottesdienst, den Dekanatskantor Jens Schawaller an der Orgel und Rudi Weide an der Trompete musikalisch gestalten, genießen die vielen Besucher ein deftiges Mittagessen. Danach führt sie Günter Kraatz die Geschichte der Lutherkirche ein: Die beginnt am 5. November 1967 – 142 Jahre nach dem Bau des anderen Evangelischen Gotteshauses in der Kreisstadt, der Pauluskirche. Die Lutherkirche sollte der inzwischen 2200 Mitglieder starken Kirchengemeinde und den Soldaten der neu gegründeten Bundeswehrgarnison eine Heimat bieten. Der Bau aus Betonfertigteilen wirkt bis heute recht schnörkellos und ist in den ersten Jahren anfällig. Doch nach und nach wird die Kirche erweitert, renoviert und aufgewertet – etwa durch das 1974 erbaute Pfarrhaus, ein wärmegedämmtes Pultdach statt des ursprünglichen Flachdachs, einer verbesserten Heizung, Belüftung, IT- und Tonanlage. Seitdem hat die Kirche viele bemerkenswerte Veranstaltungen erlebt: zahllose Gottesdienste in alter und neuer Form, Konzerte, Jubiläen.

Mit dem Kirchweihfest kommt nun eine weitere hinzu. Dessen Ende ist übrigens ein weiteres gutes Beispiel fürs ökumenische Miteinander. Denn das Offene Singen gestalten der katholische Regionalkantor Andreas Loheide und der evangelische Dekanatskantor Jens Schawaller gemeinsam. (bon)

 

Weitere Teilnehmer des Gottesdienstes waren unter anderem Brigitte Schimmel (Schlussandacht), die Montabaurer Stadtbürgermeisterin Gabriele Wieland und Kirchenvorstandsvorsitzender Thomas Lehnet (Grußworte).

 

 

 

Jung und Bätzing sehnen sich nach gemeinsamen Abendmahl

 

Viele Besucher bei Podiumsdiskussion in Montabaur

70 Jahre Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, und seit rund einem Jahr ist Dr. Georg Bätzing Bischof des Bistums Limburg. Eigentlich könnten Kirchenpräsident Dr. Volker Jung und Georg Bätzing gemeinsam einen erfolgreichen Herbst 2017 feiern. Aber die beiden höchsten Vertreter der Kirche in der Region bleiben sachlich. Sie wissen, dass sich die Gesellschaft grundlegend verändert. Dass die Kirchen Mitglieder verlieren. Dass sich viele fragen, welche gesellschaftliche Relevanz Kirche heute noch hat. Und dass Christen immer noch nicht gemeinsam das Abendmahl feiern. Bei der Podiumsdiskussion in Montabaur sprechen sie nicht nur über das, was gelingt. Sondern auch über diejenigen Dinge, die noch immer nicht rund laufen. Die Besucher in der voll besetzten Stadthalle erleben ein offenes, selbstkritisches Gespräch – und einige handfeste Überraschungen.

Den vollständigen Bericht können Sie hier lesen.

 

 

Reformationskonzert wird zum musikalischen Abenteuer

 

Beeindruckender Abend in Montabaurer Lutherkirche

Gleiche Besetzung, neuer Ort: Die Montabaurer Lutherkirche ist diesmal die Kulisse des großen Reformationskonzerts des Evangelischen Dekanats Selters. Und das ist durchaus ein Experiment. Denn im Gegensatz zur Selterser Kirche, in der die vergangenen großen Dekanatskonzerte stattfanden, hat der Klang in dem modernen Gotteshaus nur wenig Nachhall. Die trockene Akustik kann Segen und Fluch zugleich sein: Sie macht die Musik durchhörbar und transparent, zeigt aber jede Unsauberkeit schonungslos auf. Dekanatskantor Jens Schawaller hat sich trotzdem auf das Abenteuer eingelassen – und setzt sogar noch einen oben drauf. Er spielt nicht auf Sicherheit, sondern traut der Montabaurer Kantorei, dem Ensemble „Il Quadro Animato“ und den Gesangssolisten mit der Bachkantate „Ein feste Burg“ (BWV 80) einiges zu.

Bachs Bearbeitung des Reformationssuperhits besteht aus acht Sätzen und zeichnet sich durch ihre Komplexität und die musikalische Interpretation des Kampfes von Gut gegen Böse aus. Schon die ersten Takte deuten an, dass die eher trockene Akustik der Musik guttut: Die raffinierte und kunstvolle Stimmführung ist stets nachvollziehbar; der einzigartige, zupackende Klang der historischen Instrumente kann sich hervorragend entfalten, statt von einer langen Hallfahne zugedeckt zu werden. Es ist schon bemerkenswert, wie wohl sich eine „alte“ Barockoboe, eine Oboe da caccia und das exotische Violoncello piccolo in einer modernen Kirche fühlen.

Auch der Kantorei scheint die Akustik nichts auszumachen. Ganz im Gegenteil: Die Vokalisten sind bei der Sache und meistern die schwierigen Melodieläufe vorbildlich. Beispielhaft für das souveräne Auftreten des gesamten Chores: die kräftigen, klar artikulierenden Männerstimmen, die die raffinierten Bezüge zwischen Text und Musik deutlich herausstellen – etwa wenn Bach den „Bösen Feind“ mit einer geradezu hinterhältig synkopierten Rhythmik darstellt. Für die vier Solisten – Hannah Gries (Sopran), Franziska Ernst (Alt), Daniel Jeremy Tilch (Tenor) und Johannes Schwarz (Bass) – ist das Ambiente ebenfalls eher Glücksfalls statt Last. Wenn Johannes Schwarz’ Bass-Rezitativ zwischen Wut und Zärtlichkeit changiert oder Hannah Gries ihre zarte Arie vorträgt, sind die Zuhörer dankbar für die Unmittelbarkeit der Akustik, die der Musik etwas ausgesprochen Intimes verleiht.

Das gilt ebenso für die Musikerinnen und Musiker: Emanuele Paolo Breda spielt die Ouvertüre in B-Dur von Georg Philipp Telemann nicht nur nach (alleine das ist angesichts der schwer entzifferbaren, handgeschriebenen Noten eine Kunst!), sondern haucht sie behutsam hin – Musik als zarte Berührung zwischen dem Interpreten und seiner Liebe, dem Instrument. Und als am Ende Isabell Müller-Hornbachs Cello-Läufe bei Bachs Kantate (Bleib bei uns, denn es will Abend werden“ (BWV 6) durch die gut besuchte Kirche flirren, zeigt sich, dass das Experiment geglückt ist: Das Reformationskonzert des Evangelischen Dekanats Selters hat gezeigt, dass selbst anspruchsvolle Werke im anspruchsvoller Umgebung ans Herz gehen können. (bon)

 

Die Mitwirkenden des Konzerts:

Emanuele Paolo Breda (Violine I), Joosten Ellée (Violine II), Francesca Venturi Ferriolo (Viola da braccia), Isabel Müller-Hornbach (Violoncello und Violoncello piccolo), Jane Lazarovic (Kontrabass), Antonello Cola (Oboe da caccia), Laura Alvarado Diaz (Oboe), Yoko Tanaka (Oboe), Hannah Gries (Sopran),  Franziska Ernst (Alt),  Daniel Jeremy Tilch (Tenor), Johannes Schwarz (Bass), Susanne Schawaller (Orgel), Jens Schawaller (Leitung und Orgel), die Montabaurer Kantorei.

 

Quelle: Peter Bongard

 

Gemeindeversammlung: Gemeinde wünscht sich Versöhnung

 

Am Sonntag, 27.08.2017 fand eine Gemeindeversamlung im Pauluszentrum statt. Einen ausfühlichen Bericht finden Sie hier

 

 

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